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  <title>computec.ch</title>
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  <description>computec.ch ist das grösste freie deutschsprachige Archiv zu den Themen Computer, Technik und Sicherheit.</description>
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  <copyright>1997-2008 © Marc Ruef: Alle Rechte vorbehalten - Kopieren erlaubt!</copyright>
  <managingEditor>Marc Ruef - marc.ruef@computec.ch</managingEditor>
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  <pubDate>Mo, 23 Jan 2012 01:12:00 GMT</pubDate>
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    <description>Computer, Technik und Security</description>
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    <title>Search</title>
    <description>Search computec.ch</description>
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    <title>Die perfekte Leistung - Unmöglich?</title>
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    <description> Meine Eltern sind begeisterte Sportler, beides ausgezeichnete Tennisspieler. Nach einer längeren Pause habe ich vor etwa 5 Jahren wieder mit dem Spiel angefangen, stehe seitdem jeweils 4 Mal pro Woche auf dem Platz. &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Tennis' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Tennis&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Tennis&lt;/a&gt; hat mein Leben in vielerlei Hinsicht - auch körperlich, psychisch und taktisch - enorm bereichert. Nur Knie- und Rückenprobleme verhindern, dass ich noch mehr spielen würde. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Meine Mutter hat für die &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Schweiz' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Schweiz&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Schweiz&lt;/a&gt; mehrfach an der Weltmeisterschaft gespielt und mir also zig Jahrzehnte Spielerfahrung voraus. Als ich wieder seit langem ein Racquet in der Hand hielt, fragte ich sie, ob die Top 10-Spieler einen Match ohne einen eigenen Fehler durchspielen können. Sie verneinte dies, was mich erstaunte. Weder Federer noch Nadal - das damalige Spitzenduo - sollten dazu in der Lage sein? Ich dachte mir, dass ich ja bei der Arbeit den ganzen Tag konzentriert sein müsse. Und da passieren mir auch nur sehr wenige Fehler. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Ich musste einige Tausend Bälle schlagen, bis ich verstand, warum meine Überlegung nicht auf den weissen Sport übertragbar ist. Einerseits sollte es keinen zweimalig identischen Schlag geben. Zu viele Variablen sind involviert: Die eigene Körperhaltung, die Anspassungen der Muskeln, die mentale Verfassung und die eingesetzten Winkel von Fussgelenk bis zur Schulter. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Zwar gibt es auch bei meiner Arbeit viele Eventualitäten und Variablen. Doch ich habe den Vorteil, dass ich meistens nicht sofort eine Handlung vollziehen muss. Meistens kann ich darüber nachdenken, sie ausführen und überprüfen. Dadurch werden Korrekturen möglich, die beim Tennis nach ausgeführtem Schlag schlichtweg nicht mehr nachzuholen sind. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Bei der täglichen Arbeit wird es erforderlich, dass man diese Möglichkeiten des Überdenkens und Ausbesserns zu nutzen weiss. Denn dadurch kann Qualität gewährleistet und die eigenen Fehler kaschiert werden. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?dienstleistungen.auditing&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?dienstleistungen.auditing&quot;&gt;Sicherheitsüberprüfungen&lt;/a&gt; sind ein Werkzeug, um genau solche Korrekturen bei sicherheitskritischen Systemen angehen zu können. Zeitfenster für erfolgreiche Angriffe, die die eigene Fehlbarkeit vorzuführen in der Lage wären, können so minimiert werden. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Wer sich einer Analyse verweigert, diese behindert oder verfälscht, der beraubt sich der Möglichkeit, eine verbesserte &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Qualität' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Qualität&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Qualität&lt;/a&gt; erlangen zu können. Meines Erachtens ist aber Qualität genau das, was eine Arbeit auszeichnen sollte. Ohne diese wird jedes Schaffen zur willkürlichen und zufälligen Handlung, die dem &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Glück' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Glück&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Glück&lt;/a&gt; unterworfen ist. In Krisensituationen sollte man sich aber nicht auf Glück verlassen müssen.</description>
    <category domain="http://www.computec.ch/">Marc&#39;s Blog</category>
    <comments>http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.370</comments>
    <author>Marc Ruef - marc.ruef@computec.ch</author>
    <pubDate>Mo, 23 Jan 2012 01:12:00 GMT</pubDate>
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    <title>Hacktivismus nicht zu Ende denken</title>
    <link>http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.369</link>
    <description> Dezember 2011 wurde mitunter vom sogenannten &lt;a href=&quot;http://www.heise.de/newsticker/meldung/Viele-Fragen-nach-Hacker-Angriff-auf-US-Sicherheitsberatung-1401535.html&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.heise.de/newsticker/meldung/Viele-Fragen-nach-Hacker-Angriff-auf-US-Sicherheitsberatung-1401535.html&quot;&gt;Stratfor Hack&lt;/a&gt; beherrscht. Dabei wurde das US-amerikanische Unternehmen &lt;a href=&quot;http://www.stratfor.com&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.stratfor.com&quot;&gt;Stratfor&lt;/a&gt; Opfer eines Einbruchs, bei dem Kreditkarteninformationen, Passwörter, Telefonnummern und Mailadressen &lt;a href=&quot;http://pastebin.com/8MtFze0s&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;pastebin.com/8MtFze0s&quot;&gt;ihrer Kunden&lt;/a&gt; entwendet wurden. Einige dieser Daten wurden &lt;a href=&quot;http://pastebin.com/8yrwyNkt&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;pastebin.com/8yrwyNkt&quot;&gt;vermeintlich&lt;/a&gt; durch &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Anonymous' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Anonymous&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Anonymous&lt;/a&gt; bereitgestellt, wodurch sich für eine breite Mehrheit die &lt;a href=&quot;http://online.wsj.com/article/SB10001424052970203479104577120530217909036.html&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;online.wsj.com/article/SB10001424052970203479104577120530217909036.html&quot;&gt;Möglichkeit klassischen Kreditkartenmissbrauchs&lt;/a&gt; erschloss. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Einige vermeintliche Mitglieder von Anonymous haben Screenshots publiziert, in denen sie Spenden an Hilfswerke mittels der gestohlenen Kreditkarteninformationen initiierten. Dazu gehörten bekannte Hilfswerke wie &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Rotes Kreuz' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Rotes Kreuz&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Rotes Kreuz&lt;/a&gt;, &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/CARE' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;CARE&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;CARE&lt;/a&gt;, &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Save The Children' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Save The Children&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Save The Children&lt;/a&gt; und die &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/African Child Foundation' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;African Child Foundation&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;African Child Foundation&lt;/a&gt;. Auf den ersten Blick eine Aktion, die aufgrund der fehlenden Eigennützigkeit als nobel tituliert werden könnte. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Doch so einfach ist das alles nicht. Viele der geschädigten Personen werden um eine Rückzahlung bemüht sein. Für die Empfänger, Kreditkartenfirmen, Finanzinstitute und Kunden wird &lt;a href=&quot;http://www.f-secure.com/weblog/archives/00002288.html&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.f-secure.com/weblog/archives/00002288.html&quot;&gt;ein Mehr&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/it-internet/die-website-war-schlicht-schlecht-gesichert/5996868.html&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.handelsblatt.com/technologie/it-tk/it-internet/die-website-war-schlicht-schlecht-gesichert/5996868.html&quot;&gt;an Aufwand&lt;/a&gt; entstehen. Vor allem die Hilfswerke werden keinen Vorteil aus dieser Aktion gewinnen, da sie sich mit den Rückzahlungen herumschlagen müssen, anstelle von den vermeintlichen Spenden profitieren zu können. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Diese ganze Aktion zeigt einmal mehr, dass wenn Hacktivismus nicht zu Ende gedacht wird, ungewollter Schaden angerichtet werden kann. Vor allem wenn persönliche Daten missbraucht und digitale Güter gekauft werden, sind Interventionen und zusätzliche Kosten vorprogrammiert. Das Prinzip, das wir von &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Robin Hood' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Robin Hood&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Robin Hood&lt;/a&gt; her kennen, ist in einer digitalen Welt &lt;a href=&quot;http://www.tagesschau.de/kommentar/anonymous118.html&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.tagesschau.de/kommentar/anonymous118.html&quot;&gt;an zusätzliche Gesetze gebunden&lt;/a&gt;. Denn rechtmässige Besitzer eines Goldstücks lassen sich nur schwierig ermitteln - Der rechtmässige Besitzer einer digitalen Zahlung lässt sich hingegen zweifelsfrei ausmachen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Hacktivismus mag gut und Recht sein, wobei aber auch hier der Zweck niemals die Mittel heiligen darf. So ist es nach wie vor fragwürdig, ob und inwiefern die Stratfor-Kunden mit ihren Kreditkarteninformationen - auch mit zusätzlichen persönlichen Daten (z.B. Anschrift, Mailadresse) exponiert sein sollen. Eine Scheibe einzuschlagen, um zu beweisen, dass man sie kaputtmachen kann, das erscheint mir nach wie vor zu einfach.</description>
    <category domain="http://www.computec.ch/">Marc&#39;s Blog</category>
    <comments>http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.369</comments>
    <author>Marc Ruef - marc.ruef@computec.ch</author>
    <pubDate>Mo, 09 Jan 2012 07:47:00 GMT</pubDate>
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  </item>
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    <title>2011: Was war? 2012: Was wird?</title>
    <link>http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.368</link>
    <description> Wie jedes Jahr möchte ich eben dieses mit einem reflektierenden &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Blog' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Blog&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Blog&lt;/a&gt;-Eintrag abschliessen - Über Vergangenes sinnieren und zu Zukünftigem träumen. Einen rein technischen Ausblick auf das Jahr 2012 werde ich diese Tage &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?labs.20111222&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?labs.20111222&quot;&gt;im scip Labs Blog&lt;/a&gt; veröffentlichen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; &lt;b&gt;Vorträge&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Wie auch schon das Jahr zuvor, sollte 2011 für mich ein Jahr der Konferenzen und Vorträge sein. Neben prestigeträchtigen Events (&lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?labs.20111027&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?labs.20111027&quot;&gt;Hashdays in Luzern&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?labs.20111116&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?labs.20111116&quot;&gt;Symposium von BKA/LKA/Fedpol in Wiesbaden&lt;/a&gt;) war ich ebenfalls an kleineren und geschlossenen Veranstaltungen anzutreffen. Es macht mir natürlich immer Spass, neue und interessante Leute kennenzulernen. Dennoch ist es im gut gebuchten Arbeitsalltag nicht immer einfach, sich genügend Raum für die erforderlichen Vorbereitungen schaffen zu können. Ich nehme an, dass ich im kommenden Jahr nicht mehr so viele Auftritte auf mich nehmen können werde. Obschon ich selbst schon jetzt einige Zusagen getroffen habe ... &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; &lt;b&gt;Fachbeiträge&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Besonders viel Spass hat mir das Publizieren von Fachbeiträgen im &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?labs&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?labs&quot;&gt;firmeninternen Blog&lt;/a&gt; bereitet. Beispielsweise die beiden Artikel zur systematischen Umsetzung von &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?labs.20110113&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?labs.20110113&quot;&gt;Firewall Rule Reviews&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?labs.20110721&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?labs.20110721&quot;&gt;Config Reviews&lt;/a&gt;. Nebenher habe ich auch einige grössere Artikel, wie zum Beispiel zum Thema &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?labs.20111110&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?labs.20111110&quot;&gt;Cloud Computing&lt;/a&gt;, in entsprechenden Fachzeitschriften publiziert. Diese Rhythmik versuche ich auch ins kommende Jahr zu tragen. Es liegen einige Entwürfe vor, die für den einen oder anderen Leser durchaus von Interesse sein könnten. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; &lt;b&gt;Medienauftritte&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Neben Vorträgen und Fachpublikationen war ich dieses Jahr auch sehr stark in den Medien vertreten. Dazu gehören Expertenkommentare und Interviews in Zeitungen, Radio und Fernsehen. Das Jahr hatte fulminant angefangen, als wir im Januar bekannt geben konnten, dass wir das deutsche Kryptosystem &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/X-pire!' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;X-pire!&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;X-pire!&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?labs.20110131&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?labs.20110131&quot;&gt;erfolgreich angreifen&lt;/a&gt; konnten. Der mediale Höhepunkt war aber sicher der Beitrag von &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?labs.20111214&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?labs.20111214&quot;&gt;Welt der Wunder&lt;/a&gt;, der unseren Arbeitsalltag portraitiert hat. Rund 1 Million Zuschauer haben die Sendung auf &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/RTL2' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;RTL2&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;RTL2&lt;/a&gt; gesehen und die Resonanz fiel sehr positiv aus. &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Informationssicherheit' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Informationssicherheit&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Informationssicherheit&lt;/a&gt; ist zweifelsfrei bei der breiten Öffentlichkeit angekommen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; &lt;b&gt;Entwicklung&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Entwicklungstechnisch habe ich meine Zeit in erster Linie in ein bis dato noch nicht bekannt gemachtes Projekt investiert. Es handelt sich um eine wirklich interessante Sache, die ich gerne veröffentlichen würde. Leider bin ich dabei von den Daten einer Organisation abhängig, die mir keine Lizenzierung erteilen möchte. Sinngemäss widergegeben, fürchte man sich vor der Durchschlagskraft meines Projekts, die sich indirekt negativ für ihre Arbeit auswirken könne. Ich bedauere diese Einschränkung sehr und suche fieberhaft nach einer alternativen Lösung. Vielleicht wird mich 2012 in dieser Hinsicht mit mehr &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Glück' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Glück&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Glück&lt;/a&gt; segnen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; &lt;b&gt;Privates&lt;/b&gt; &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Ansonsten habe ich sehr viel &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Tennis' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Tennis&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Tennis&lt;/a&gt; gespielt. Eine kleine &lt;a href=&quot;https://twitter.com/#!/mruef/statuses/148468938244751361&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;twitter.com/#!/mruef/statuses/148468938244751361&quot;&gt;Statistik zu meinem Tennisjahr&lt;/a&gt; habe ich auf Twitter - mittlerweile habe ich die Marke von 1'000 Follower geknackt - gepostet. Und dank Spotify habe ich eine Vielzahl neuer Interpreten, Alben und Songs gefunden. In meinem Privatleben hat sich auch &lt;a href=&quot;http://www.computec.ch/news.php?item.355&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.computec.ch/news.php?item.355&quot;&gt;viel Positives&lt;/a&gt; getan ... Ich kann mich deshalb so gar nicht beklagen. In diesem Sinne bedanke ich mich bei all meinen Weggefährten für die schöne Zeit und hoffe, dass uns die Zukunft weiterhin viel Positives bringen wird - Denn auch im nächsten Jahr wird mein Motto lauten: &quot;Erarbeite Dir Möglichkeiten und nutze sie!&quot;</description>
    <category domain="http://www.computec.ch/">Marc&#39;s Blog</category>
    <comments>http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.368</comments>
    <author>Marc Ruef - marc.ruef@computec.ch</author>
    <pubDate>Mo, 19 Dez 2011 09:10:00 GMT</pubDate>
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    <title>Whitehate</title>
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    <description> Für Aussenstehende klingt der Begriff &quot;Whitehate&quot; nach einer rassistischen Tendenz. Tatsächlich handelt es sich hier um einen alten Ausdruck, der von Kriminellen im &quot;Untergrund&quot; genutzt wird, um ihren Unmut über professionelle Sicherheitsexperten zum Ausdruck zu bringen. Die Blackhat-&lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Hacker' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Hacker&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Hacker&lt;/a&gt; zeigen damit ihren Hass gegenüber den Whitehat-Hackern. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Ich habe mich nie als Blackhat verstanden, denn für mich stand beim Thema &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Informationssicherheit' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Informationssicherheit&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Informationssicherheit&lt;/a&gt; stets der wissenschaftliche und soziale Aspekt im Mittelpunkt. Es ist unvermeidbar, dass wir uns heutzutage in einer Informationsgesellschaft wiederfinden und Informationssicherheit deshalb zu einem zentralen Aspekt des Zusammenlebens geworden ist. Ethische und moralische Tugenden sollen deshalb auch auf virtueller Ebene verteidigt werden. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Aus diesem Grund habe ich sehr früh davon abgesehen, mit einem Pseudonym aufzutreten. Stattdessen habe ich von Beginn weg Artikel unter meinem echten Namen &lt;a href=&quot;http://www.computec.ch/mruef/?s=publikationen&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.computec.ch/mruef/?s=publikationen&quot;&gt;publiziert&lt;/a&gt;. Ich wollte damit die Grundlage schaffen, um irgendwann professionell im Bereich der Informationssicherheit arbeiten zu können. Im Jahr 2000 habe ich das dann auch geschafft, als ich beim deutschen Unternehmen Biodata Information Technology AG als IT Security Expert anfangen konnte. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Schon damals wurde ich in diversen Foren als Verräter dargestellt, der sich für Geld prostituiert. Zudem sei mein Wissen mangelhafter Natur und damit sowieso bewiesen, dass sogenannte &quot;professionelle Computersicherheit&quot; nichts taugt. Ich kann diese Argumentation bis heute nicht nachvollziehen. Ich verdiene schliesslich mein Geld lieber mit etwas, das mir Spass macht. Zudem haben wir uns bei &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch&quot;&gt;scip AG&lt;/a&gt; mittlerweile einen derart guten Namen geschaffen, dass wir durchaus auch mal &quot;uninteressante&quot; Aufträge ablehnen können. Prostitution würde ich das also nicht nennen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Als viel schwerwiegender verstehe ich hingegen das offensichtlich zur Schau getragene Unwissen, wie Informationssicherheit beschaffen ist. Viele Kiddies denken, dass Coding und Exploiting die Hauptpfeiler dieses Themengebiets sind. Tatsächlich ist es bedeutend vielschichtiger und komplexer. Wer nur auf diesen beiden Gebieten bewandert ist, wird in unserer Firma noch nicht einmal &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?firma.jobs&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?firma.jobs&quot;&gt;zu einem Vorstellungsgespräch&lt;/a&gt; eingeladen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Unsere Kunden erwarten, dass wir sämtliche Aspekte der Informationssicherheit verstehen können. Dazu gehört beispielsweise auch das in technischen Kreisen gerne vernachlässigte Thema Risikomanagement. Bevor man über Exploits und Patches spricht, sollte man über Bedrohungen und Risiken reden. Denn das Hauptziel ist stets &lt;a href=&quot;http://www.computec.ch/projekte/tractatus/?s=tractatus&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.computec.ch/projekte/tractatus/?s=tractatus&quot;&gt;das Eliminieren von Risiken&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Ein gutes Beispiel, warum ein Blackhat nicht einfach die Arbeit eines Whitehat machen kann, findet sich im Bereich der &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?dienstleistungen.backdoortest&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?dienstleistungen.backdoortest&quot;&gt;Backdoor Tests&lt;/a&gt;. Durch das Entwickeln einer kundenspezifischen &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Malware' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Malware&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Malware&lt;/a&gt; soll ein möglichst realistischer Angriff durchgespielt werden. Durch diesen wird es möglich, sämtliche Facetten der etablierten Sicherheitsmassnahmen betrachten zu können. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Ein Blackhat wird in den meisten Fällen eine Malware programmieren, um seiner Experimentierfreudigkeit und Kreativität freien Lauf zu lassen. Ob und inwiefern etwas bei der Ausführung mal nicht reibungslos funktioniert, ist eher zweitrangig, sofern es überhaupt funktioniert. Bei einer professionellen Sicherheitsüberprüfung sind jedoch &lt;a href=&quot;http://www.computec.ch/news.php?item.209&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.computec.ch/news.php?item.209&quot;&gt;ganz andere Anforderungen&lt;/a&gt; gegeben. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Hier geht es darum, ein Maximum an Zuverlässigkeit, Nachvollziehbarkeit und Transparenz zu erreichen. Die Entwicklungs-Phase ist in den meisten Fällen schnell abgeschlossen (üblicherweise 2-3 Manntage). Überproportional viel Aufwand wird hingegen in das Testing gesteckt (im Extremfall bis zu 30 Manntagen). Schliesslich wird man mit der Malware eine produktive Umgebung infiltrieren und dabei darf ja nichts schief gehen. Zudem muss zu jedem Zeitpunkt klar ausgewiesen werden können, welche Systeme infiziert sind und wie weit die Infizierung fortgeschritten ist. Im Notfall muss unverzüglich eine Desinfektion stattfinden können. Fremd-Infektionen von Systemen anderer Firmen sind dabei genauso zu verhindern, wie ein Verlust der Kommunikationsmöglichkeit mit dem C&amp;C-Server. Diese Funktionalitäten einzubringen erfordert zusätzlichen Aufwand. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Erweiterte Anforderungen dieser Art gibt es bei allen Projekten, egal ob es sich nun um Backdooring, Exploiting oder Auditing handelt. In der Geschäftswelt in produktiver Weise und mit Verlässlichkeit zu agieren, ist bedeutend schwieriger, als sich die meisten Hobby-Hacker vorstellen. Denn da gibt es immer jemanden, bei dem man sich für seine Fehler rechtfertigen muss. Und im schlimmsten Fall hat dies gar finanzielle oder juristische Auswirkungen. Denn wer übernimmt die Kosten, wenn die Malware keine eigenständige Desinfektion mehr umsetzen kann und stattdessen auf 120'000 Rechnern in verschiedenen Ländern eine manuelle Säuberung stattzufinden hat? &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Die Zeiten ändern sich wohl nie und so habe ich gerade vor einigen Wochen &lt;a href=&quot;http://back2hack.cc/showthread.php?tid=6047&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;back2hack.cc/showthread.php?tid=6047&quot;&gt;eine Foren-Diskussion&lt;/a&gt; mitgekriegt, in der meine Arbeit mit &quot;Whitehate&quot; abgespiesen wurde. Schade, dass die Schreiberlinge sich nicht die Mühe gemacht haben, &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?labs.20110914&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?labs.20110914&quot;&gt;meinen gesamten Artikel&lt;/a&gt; zu lesen. Weil dann hätten sie ihre Fehlbarkeit bemerken müssen. Es zeugt nicht gerade von Professionalität der selbsternannten &quot;Blackhats&quot;, wenn sie sich nicht einmal die Mühe machen, die einfachen Fakten zu prüfen. So jemanden würde ich ebenfalls nie zu einem Vorstellungsgespräch einladen wollen.</description>
    <category domain="http://www.computec.ch/">Marc&#39;s Blog</category>
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    <author>Marc Ruef - marc.ruef@computec.ch</author>
    <pubDate>Mo, 28 Nov 2011 10:04:00 GMT</pubDate>
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    <title>Meine erste Denial of Service-Attacke</title>
    <link>http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.366</link>
    <description> Als leichter Einstieg in das Thema &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Computersicherheit' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Computersicherheit&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Computersicherheit&lt;/a&gt; gelten gemeinhin &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Denial of Service' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Denial of Service&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Denial of Service&lt;/a&gt;-Attacken. Bei einer DoS wird sich darum bemüht, die Funktionsweise oder Erreichbarkeit einer Komponente einzuschränken. Typischerweise geschieht dies mit einer Überlastung der bereitgestellten Ressourcen. Zum Beispiel, indem eine &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Internet' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Internet&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Internet&lt;/a&gt;-Anbindung durch eine Vielzahl an Anfragen geflutet werden. Dieses Prinzip wird auch mit &quot;David gegen Goliath&quot; bezeichnet. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Die Primitivität dieser Angriffstechnik macht sie auch für Einsteiger erschwinglich. Diese Eigenschaft und die Destruktivität solcher Zugriffe führen dazu, dass die meisten Sicherheitsexperten eine starke Abneigung gegen solche Attacken und Angreifer mit entsprechend destruktiver Natur haben. Ich bin da keine Ausnahme. Und dennoch habe ich auch schon DoS-Angriffe durchgeführt - Von einem speziellen Fall möchte ich nun erzählen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Und zwar war ich bekanntermassen &lt;a href=&quot;http://www.computec.ch/news.php?item.137&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.computec.ch/news.php?item.137&quot;&gt;ein schlechter Schüler&lt;/a&gt;. Die Motivation, mich mit vorgekauten Lösungen für &quot;an den Haaren herbeigezogenen Prolemen&quot; auseinanderzusetzen, war eher gering. Und so war dann entsprechend auch meine schulische Leistung, die unweigerlich an schlechte Noten gebunden war. Es war sodann keine Ausnahme, dass die Lehrer bei meinen Eltern vorstellig wurden und sich über das Nichtvorhandensein meiner Arbeitsmoral empörten. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Dies war stets - aber nicht nur - jeweils vor Abgabe der Zeugnisse der Fall. Bevor uns Schülern diese nach Hause gegeben wurden, haben die Lehrer das Gespräch mit den Eltern gesucht. Der Termin für ein Telefonat war vorgängig angekündigt (nur das Datum, nicht die Uhrzeit). Ein solcher Dialog wollte ich in meiner kindlichen Naivität verhindern, ohne mir wirklich eingestehen zu wollen, dass ich damit das Unausweichliche eigentlich nur hinauszögern können würde. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Mein Ansatz bestand darin, dass ich die Telefonleitung des Hauses kappte. Keine sonderlich komplexe Sache, musste ich doch lediglich die Verdrahtung entfernen. Mein dubioses Ziel des Verhinderns eines Telefonats konnte ich zwar so durchsetzen. Doch früher oder später sollten meine Eltern dahinter kommen, was ich da getan hatte. Es wurde sodann zur Methode, dass sie regelmässig die Erreichbarkeit des Anschlusses prüften. Entweder warteten sie auf das Freizeichen am Gerät oder bemühten sich um eine Leitungskontrolle mit einem externen Anruf. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Erstaunlicherweise waren mir meine Eltern nicht böse, dass ich mich um das Verhindern der Kommunikation bemüht hatte. Vielleicht aber auch nur deswegen, weil sie sich viel mehr ab meiner schlechten schulischen Leistunegn geärgert haben. Wie dem auch sei, musste ich mich diesem Problem nur bis zum 18ten Lebensjahr annehmen. Denn ab da war ich als volljähriger Schüler nicht mehr dazu verpflichtet, meine Zeugnisse den Eltern vorzulegen. Stattdessen konnte ich sie nun selber unterschreiben ... Meine Motivation und die daran gebundene schulische Leistung blieben leider unabhängig davon aber über die Jahre gleich.</description>
    <category domain="http://www.computec.ch/">Marc&#39;s Blog</category>
    <comments>http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.366</comments>
    <author>Marc Ruef - marc.ruef@computec.ch</author>
    <pubDate>Mo, 14 Nov 2011 08:58:00 GMT</pubDate>
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  </item>
  <item>
    <title>Missverstandene Authentisierungsmechanismen</title>
    <link>http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.365</link>
    <description> Im Juli dieses Jahres hatte ich Gelegenheit, am &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Davis Cup' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Davis Cup&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Davis Cup&lt;/a&gt; in &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Bern' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Bern&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Bern&lt;/a&gt; beizuwohnen. Im Rahmen des &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Tennis' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Tennis&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Tennis&lt;/a&gt;-Ereignisses standen sich die beiden Länder &lt;a href=&quot;http://www.daviscup.com/en/results/tie/details.aspx?tieId=100016218&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.daviscup.com/en/results/tie/details.aspx?tieId=100016218&quot;&gt;Portugal und Schweiz&lt;/a&gt; gegenüber. Eine spannende Sache, die ganz im Kontrast zu meinem Besuch in &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Wimbledon' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Wimbledon&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Wimbledon&lt;/a&gt; wenige Wochen zuvor stand. In erstgenanntem herrscht eine Stimmung, wie man sie von Fussballspielen her kennt. in letztgenannten ist hingegen Ruhe und Disziplin, auch und vor allem von den Zuschauern, verlangt. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Im Rahmen meines Aufenthalts in Bern weilte ich in einem Hotel. Beim Checkin wurde mir ein handgeschriebenes Zettelchen gegeben, auf welchem meine Zimmernummer vermerkt war. Mir wurde aufgetragen, dass ich beim Verlangen des Zimmerschlüssels stets diesen Zettel vorzuweisen habe. Die Herausgabe des Schlüssels sei nur mit diesem möglich und selbst das Vorweisen eines amtlich beglaubigten Ausweises würde das nicht ersetzen können. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Ich musste schmunzeln, denn hier wurde ich gerade Zeuge eines klassischen Fehlers, wie ein solider Authentisierungsmechanismus durch einen proprietären und anfälligen Prozess ersetzt wurde. Eine &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Authentisierung' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Authentisierung&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Authentisierung&lt;/a&gt; hat zum Ziel, dass sich der Benutzer möglichst eindeutig identifizieren und damit beglaubigen lassen kann. Dies wird erreicht, indem möglichst schwer zu fälschende oder vorzutäuschende Berechtigungsnachweise (engl. credentials) eingesetzt werden. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Quizfrage - Was ist einfacher zu fälschen: Ein amtlich beglaubigter Ausweis (z.B. Pass, Führerschein) oder ein handgeschriebener Zettel? &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Ich konnte mir dieses prozesstechnische Missverständnis nur so erklären. Und zwar pflegt das Hotel nur zwei Nachtportiers einzusetzen. Diese kennen wohl die Schrift und den Schreibstil des jeweilig anderen. Das Fälschen eines Zettels wird damit schwierig. Hingegen kann ein Ausweis gestohlen und ein ähnliches Passbild als das eigene Abbild vorgehalten werden. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Dieses Konzept klingt nicht mal so schlecht. Dennoch zeigt es im Endeffekt auf, welche Auswirkungen die Ignoranz bei der Auswahl proprietärer Mittel haben kann. Denn ist ein Angreifer halbwegs geschickt, kann er den Zettel mit kalkulierbarem Aufwand fälschen. Dies gelänge ihm beim Pass hingegen nicht. Und zudem kann auch ein Zettel gestohlen werden. Aufgrund der fehlenden Identifikationsmerkmale wird es für den Portier - besonders bei einer hohen Anzahl unterschiedlicher Gäste - nahezu unmöglich, eine klare Identifikation vorzunehmen. Ich kann also nur zum Schluss kommen, dass hier ein klassisches Prinzip grundlegend verschlimmbessert wurde.</description>
    <category domain="http://www.computec.ch/">Marc&#39;s Blog</category>
    <comments>http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.365</comments>
    <author>Marc Ruef - marc.ruef@computec.ch</author>
    <pubDate>Mo, 31 Okt 2011 11:00:00 GMT</pubDate>
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  <item>
    <title>Welches Level von Sicherheit kann man erwarten?</title>
    <link>http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.364</link>
    <description> Ohne jetzt unabsichtlich altklug wirken zu wollen, jedoch die Zeiten ändern sich. Im Bereich der Computersicherheit wage ich zu behaupten, dass in Zyklen von 5 Jahren mit neuen Technologien und anderer Wahrnehmung dieser gearbeitet wird. Zu Meilensteinen gehören bisweilen &lt;a href=&quot;http://www.phrack.org/issues.html?issue=49&amp;id=14#article&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.phrack.org/issues.html?issue=49&amp;id=14#article&quot;&gt;die Diskussion des Pufferüberlauf (1996)&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.google.com/about/corporate/company/history.html&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.google.com/about/corporate/company/history.html&quot;&gt;der Durchbruch von Google&lt;/a&gt; und breitflächige Wahrnehmung von Virtualisierung im professionellen Umfeld (2000), &lt;a href=&quot;http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.116&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.computec.ch/comment.php?comment.news.116&quot;&gt;Durchsetzung von Voice-over-IP (2004)&lt;/a&gt;, explosionsartiger Wachstum von &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?labs.20100423&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?labs.20100423&quot;&gt;Social Media&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?labs.20091127&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?labs.20091127&quot;&gt;Cloud Computing (2009)&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Rückblickend erscheinen viele Trends und Hypes als offensichtlich, ja manchmal gar zwingend erforderlich. Doch wie sagt man so schön: Im Nachhinein ist man immer klüger. Dieser Satz ist kürzlich in einem technischen Gespräch zu den Resultaten eines von mir geleiteten &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?dienstleistungen.penetrationtest&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?dienstleistungen.penetrationtest&quot;&gt;Penetration Tests&lt;/a&gt; gefallen. Die Besprechung fokussierte sich auf die Problematik gefundener Cross Site scri&lt;i&gt;&lt;/i&gt;pting-Schwachstellen, die eine ernstzunehmende Gefahr für die sicherheitskritische Applikation darstellen sollte. Der Projektleiter auf der Kundenseite sagte, dass er am liebsten schon im Jahr 2006, als die Entwicklung der Applikation begonnen hat, mit der Thematik vertraut gewesen wäre - Aber auch damals wäre ihm das Verständnis für die Risiken zu weit in der Zukunft gelegen. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Obschon ich sehr gut nachvollziehen kann, warum eine Person mit wenig technischem Hintergrund zu einer solchen Aussage neigt, kann und will ich sie nicht gutheissen. Cross Site scri&lt;i&gt;&lt;/i&gt;pting ist beim besten Willen kein neues Problem. Zur Jahrtausendwende wurde es langsam breitflächig als Sicherheitsrisiko wahrgenommen und hat mit stetiger Steigung im Jahr 2006 den &lt;a href=&quot;http://osvdb.org/osvdb/show_graph/2&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;osvdb.org/osvdb/show_graph/2&quot;&gt;Höhepunkt seiner Popularität&lt;/a&gt; erreicht. Ich hingegen habe aber schon im Jahr 1997 diese Angriffstechnik, also noch Jahre bevor sie überhaupt einen allgemein gültigen Namen erhalten sollte, zu meinem Vorteil ausgenutzt. Und das ist mittlerweile schon über 15 Jahre her! &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Ist es deshalb nicht mittlerweile sehr dreist, diesen Angriffsvektor bei der Entwicklung und dem Betrieb einer Lösung zu vernachlässigen - Und stattdessen zu behaupten, dass es sich um eine exotische oder neuartige Möglichkeit handelt, die man deshalb vernachlässigen musste? Solche Aussagen hören wir nämlich immerwieder und ich muss gestehen, dass meine Reaktion stets von Irritation bis Aggression reichen. Denn oftmals spielen die schuldigen Personen den Vorteil aus, dass ihre Kunden weniger über technische Hintergründe wissen und deshalb in diesem Punkt nachsichtig sind. Das empfinde ich gleich als doppelte Dreistigkeit. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Für mich ist es offensichtlich, dass man von einer modernen Lösung, die im professionellen Rahmen für viel Geld entwickelt wurde, ein Mindestmass an Sicherheit erwarten kann. Dazu gehört eine durchdachte und zentralisierte Eingabeüberprüfung, die einen Grossteil bekannter Angriffstechniken abzuwehren in der Lage ist. Und der Einsatz bewährter Mechanismen - wie zum Beispiel Authentisierung- und Verschlüsselungs-Methoden -, die zur betrieblichen Absicherung während der Nutzung beitragen. Werden solche Mindeststandards nicht eingehalten, fällt die Lösung meines Erachtens durch die grundlegende Qualitätsprüfung durch. Leider müssen wir auch heute noch viel zu vielen Produkten ein &quot;ungenügend&quot; oder &quot;mangelhaft&quot; ausstellen.</description>
    <category domain="http://www.computec.ch/">Marc&#39;s Blog</category>
    <comments>http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.364</comments>
    <author>Marc Ruef - marc.ruef@computec.ch</author>
    <pubDate>Mo, 17 Okt 2011 07:56:00 GMT</pubDate>
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  </item>
  <item>
    <title>News mit vollumfänglichem RSS Feed</title>
    <link>http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.363</link>
    <description> Ich selber bin seit langem darum bemüht, das Lesen von News, &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Blog' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Blog&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Blog&lt;/a&gt;-Posts, Artikeln und News möglichst effizient zu gestalten. &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/RSS' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;RSS&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;RSS&lt;/a&gt;-Feeds spielen dabei eine zentrale Rolle, da sich durch sie viele Vorteile erschliessen lassen. Einerseits können diese von vielen Geräten, gerade auch portable Lösungen wie dem Mobiltelefon oder Tablet, gelesen werden. Zudem erlauben viele Lösungen, wie zum Beispiel Google Reader, ein synchronisieren der schon gelesenen Artikel. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; RSS-Feeds sind aber nur dann wirklich sinnvoll, wenn der volle Text eines Posts in eben diesem gelesen werden kann. Aus diesem Grund habe ich mich darum bemüht, auch auf computec.ch per sofort diese Funktionalität &lt;a href=&quot;http://www.computec.ch/_files/backend/news.xml&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.computec.ch/_files/backend/news.xml&quot;&gt;zu unterstützen&lt;/a&gt;. Vielen Dank an @_juame, der explizit &lt;a href=&quot;http://twitter.com/#!/_juame/statuses/122653656146382849&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;twitter.com/#!/_juame/statuses/122653656146382849&quot;&gt;darum gebeten hat&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; An dieser Stelle möchte ich gerne darauf hinweisen, dass ich auch &lt;a href=&quot;http://twitter.com/mruef&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;twitter.com/mruef&quot;&gt;auf Twitter&lt;/a&gt; sehr aktiv bin und dort News und Artikel zum Thema &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Informationssicherheit' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Informationssicherheit&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Informationssicherheit&lt;/a&gt; verteile. Ebenso erscheint in der Regel einmal wöchentlich ein technischer Artikel aus meiner Feder in den scip Labs, die ebenfalls über &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?rss&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?rss&quot;&gt;umfangreiche Feeds&lt;/a&gt; verfügen. Diese werden mitunter auch auf dem Feed meiner privaten &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Webseite' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Webseite&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Webseite&lt;/a&gt; &lt;a href=&quot;http://www.computec.ch/mruef/?s=rss&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.computec.ch/mruef/?s=rss&quot;&gt;zusammengefasst&lt;/a&gt;. In diesem Sinne wünsche ich viel Spass beim Lesen!</description>
    <category domain="http://www.computec.ch/">Webseite</category>
    <comments>http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.363</comments>
    <author>Marc Ruef - marc.ruef@computec.ch</author>
    <pubDate>So, 09 Okt 2011 08:49:00 GMT</pubDate>
    <guid isPermaLink="true">http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.363</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Sinnlose Vergleichbarkeit</title>
    <link>http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.362</link>
    <description> Lieber Leser, versuchen Sie ohne gross nachzudenken die folgende Frage zu beantworten: &quot;Was ist sicherer, &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Windows' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Windows&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Windows&lt;/a&gt; oder &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Linux' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Linux&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Linux&lt;/a&gt;?&quot; Und, was haben Sie gesagt? Konnten Sie sich &quot;spontan&quot; festlegen? Falls ja, dann eine weitere Frage, die dem gleichen modus operandi unterworfen werden soll: &quot;Was ist besser, &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Mercedes' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Mercedes&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Mercedes&lt;/a&gt; oder &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/BMW?' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;BMW?&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;BMW?&lt;/a&gt;&quot; Konnten Sie auch diese beantworten? Falls ja, dann sind Sie an Entscheidungsfreudigkeit wohl kaum zu überbieten. Das mag okay sein, wenn man als US-amerikanischer Präsident mal eben nebenbei ein unterentwickeltes Land im nahen Osten einnehmen will. Weitsichtigkeit und Differenziertheit gestalten sich aber anders - Tut mir leid! &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Sicherheit' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Sicherheit&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Sicherheit&lt;/a&gt; ist ein weit gedehnter Begriff. Sicher gegenüber was? Sicher gegenüber wem? Sicher in welcher Situation? Sicher für wie lange? Auch &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Fort Knox' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Fort Knox&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Fort Knox&lt;/a&gt; kann unsicher betrieben werden, wenn ungeschultes Personal für die Absicherung des Geländes zuständig ist. Genauso verhält es sich bei Computersystemen, die im Betrieb gewartet werden wollen. Ein ungeschulter &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Administrator' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Administrator&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Administrator&lt;/a&gt; wird jedes &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/System' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;System&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;System&lt;/a&gt; in unsicherer Weise betreiben können. Und ein unbedarfter Benutzer wird früher oder später zu einer kompromittierenden Handlung getrieben werden. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Keine Angst, denn vielleicht wollte ich ja nur wissen, welches System &quot;von Haus aus&quot; sicherer ist. Da kann man statistische Mittel zuhilfe nehmen, um anhand von Codequalität und veröffentlichten Patches Rückschlüsse auf die Sicherheit eines Systems zu ziehen. Also nochmal: &quot;Was ist sicherer: Windows, Linux oder &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/MacOS X' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;MacOS X&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;MacOS X&lt;/a&gt;?&quot; Konnten Sie sich noch immer entscheiden? Falls ja, dann sind sie entweder ein &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Savant' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Savant&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Savant&lt;/a&gt; mit der göttlichen Gabe der statistischen Hochrechnung in Rekordzeit. Oder Sie wohnen in &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Texas' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Texas&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Texas&lt;/a&gt; und behaupten auch in ihren Memoiren, dass sämtliche Ihrer vorschnellen Entscheidungen richtig waren. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Nehmen wir als statistischen Hilfswert die Anzahl der Advisories, die zu einem Produkt erschienen sind. Ist eine hohe Anzahl in negativer Weise bezüglich der Sicherheit des Produktes auszulegen? Schliesslich gibt es eine Vielzahl an Fehlern. Oder ist es vielleicht nicht positiv anzusehen, dass sich a) viele Leute mit dem Produkt auseinandersetzen und b) durch das Aufdecken von Fehlern eben diese &lt;a href=&quot;http://www.scip.ch/?labs.20110616&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.scip.ch/?labs.20110616&quot;&gt;beseitigen lassen&lt;/a&gt;. Haben Sie schon mal vom Betriebssystem &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/QNX' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;QNX&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;QNX&lt;/a&gt; gehört oder gar ein Advisory dazu gesehen? Nein? Ist dieses System nun extrem sicher? &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Auf meinem &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/iPad' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;iPad&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;iPad&lt;/a&gt; speichere und lektoriere ich meine &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Blog' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Blog&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Blog&lt;/a&gt;-Beiträge. Sollte das Gerät kompromittiert und diese frühzeitig veröffentlicht werden, erachte ich den Schaden als sehr gering. Das Gerät ist in diesem Fall sicher genug, um meinen Anforderungen gerecht werden zu können. Ich betrachte es jedoch nicht als sicher genug, um die Launch-Codes für atomare Raketen zu verwalten. Ist das iPad nun sicher oder nicht? Sicherheit ist ein Bedürfniss, das im Kontext der &lt;a href=&quot;http://www.computec.ch/news.php?item.151&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.computec.ch/news.php?item.151&quot;&gt;individuellen Anforderungen&lt;/a&gt; betrachtet werden muss. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Das Darlegen einer subjektiven Vergleichbarkeit von Betriebssystemen und Software-Lösungen ist unsinnig. Eine Aussage, dass &lt;a href=&quot;http://www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/PCs-sind-sicherer-als-Macs/story/19286128&quot; rel=&quot;external&quot; title=&quot;www.tagesanzeiger.ch/digital/internet/PCs-sind-sicherer-als-Macs/story/19286128&quot;&gt;PCs nun sicherer sind als Macs&lt;/a&gt; ist in etwa genauso sinnvoll und solid, wie wenn ich behaupten würde, dass das Messer das bessere Esswerkzeug ist als der Löffel. Ich will mal jemanden sehen, der mit einem Messer eine Bouillonsuppe isst. Genauso möchte ich sehen, wie jemand einen sicheren Webserver mit Windows NT 4.0 zu betreiben in der Lage ist (Ja, ich habe das tatsächlich schon gesehen!). Manche Dinge sind mit dem falschen Werkzeug nur sehr schwierig umzusetzen - Und manche Dinge sind effektiv einfach nur noch unmöglich.</description>
    <category domain="http://www.computec.ch/">Marc&#39;s Blog</category>
    <comments>http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.362</comments>
    <author>Marc Ruef - marc.ruef@computec.ch</author>
    <pubDate>Mo, 03 Okt 2011 09:13:00 GMT</pubDate>
    <guid isPermaLink="true">http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.362</guid>
  </item>
  <item>
    <title>Schlechte Sicherheitsmassnahmen</title>
    <link>http://www.computec.ch/comment.php?comment.news.361</link>
    <description> Ich befasse mich nun seit vielen Jahren mit dem Thema &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Informationssicherheit' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Informationssicherheit&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Informationssicherheit&lt;/a&gt;. Leute, die darum wissen, pflegen stets zu sagen: &quot;Eine aufwendige Sache, da ständig auf dem neuesten Stand zu bleiben.&quot; Doch ich entgegne jeweils mit einem lapidaren: &quot;Nein, nicht wirklich. Denn die Grundprinzipien sind seit Tausenden von Jahren fortwährend gleich geblieben.&quot; Jedes Mal merke ich, wie es in den Köpfen der Leute zu arbeiten beginnt, sie aber schnell einsehen, dass meine Antwort nicht unwahr schien. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Informationssicherheit ist ein komplexes Thema, das man meines Erachtens eigentlich der klassischen &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Philosophie' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Philosophie&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Philosophie&lt;/a&gt; anhängen müsste. Denn auch in diesem Fachbereich gibt es eine Vielzahl an Diskussionen, die einen &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Diskurs' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Diskurs&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Diskurs&lt;/a&gt; verlangen und je nach Weltsicht in einem &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Disput' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Disput&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Disput&lt;/a&gt; enden können. Die Entscheidungen innerhalb der Informationssicherheit sind genauso philosophisch, wie die Frage nach dem Sinn des Lebens, der Existenz der &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Seele' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Seele&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Seele&lt;/a&gt; oder dem Vorhandensein von &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Gerechtigkeit' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Gerechtigkeit&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Gerechtigkeit&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Aus eben diesem Grund wird Informationssicherheit von vielen Laien gänzlichlich falsch verstanden. Durch das Mischen von Halbwahrheiten und Binsenweisheiten werden Postulationen aufgestellt und Konstrukte verteidigt, die jedem Spezialisten die Haare zu berge stehen lassen. Dies möchte ich an einem erlebten Beispiel illustrieren. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Nach dem &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Tsunami' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Tsunami&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Tsunami&lt;/a&gt; in &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Japan' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Japan&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Japan&lt;/a&gt; und der daraus drohenden atomaren Katastrophe um &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Fukushima' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Fukushima&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Fukushima&lt;/a&gt; ging ich im Rahmen einer militärischen Übung ein &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Kernkraftwerk&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Kernkraftwerk&lt;/a&gt; in der &lt;a href='http://de.wikipedia.org/wiki/Schweiz' title='Erkl&amp;auml;rung auf WikiPedia zum Begriff &quot;Schweiz&quot;' rel='external' class='wikilink'&gt;Schweiz&lt;/a&gt; besuchen. Es sollte uns der Aufbau und die Funktionsweise, die Sicherheit und Risiken eben dieser Anlage vorgeführt werden. Im stark abgesicherten Kommandoraum fanden sich 5 Leute, die für die zentrale Steuerung der Anlage zuständig waren. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Die Dame, welche uns durch die Räumlichkeiten führte, erklärte uns, dass aus Sicherheitsgründen stets fünf Leute anwesend sein müssen. Es schien mir klar, dass Redundanzen ein wichtiges Element der Risikominimierung sein würden. Als sie gefragt wurde, ob und inwiefern eine Notabschaltung initiiert werden kann, entgegnete sie: &quot;Eine solche ist nur dann möglich, wenn zwei der fünf Personen zeitgleich einen Schlüssel drehen. Diese sind 15 Meter voneinander positioniert, so dass nicht einer alleine diese Massnahme ergreifen kann.&quot; Sie fügte an, dass dies aus Sicherheitsgründen so gehandhabt sei. &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Die Stabsoffiziere meiner Gruppe erfreuten sich ob dieser Sicherheitsmassnahme. Ich hingegen empfand mich selbst als für dumm verkauft. Denn diese vermeintliche &quot;Sicherheitsmassnahme&quot; bemüht sich nicht um die Sicherheit der potentiellen Explosions- und Strahlenopfer. Viel mehr ist sie angelegt worden, um die monetären Interessen der Anlagebetreiber wahren zu können! Denn das versehentliche oder frühzeitige Abschalten der Anlage hat für die Bevölkerung nur sicherheitstechnische Vorteile, trägt diese aber immer als finanzielle Nachteile der Betreiber aus (eine Anlage kann dann erst wieder nach mehreren Wochen in Betrieb genommen werden). &lt;br /&gt;  &lt;br /&gt; Es schien also, als ob meine Mithörer suggestiv zur Annahme verleitet wurden, als ob die &quot;Sicherheitsmassnahmen&quot; in ihrem Interesse getroffen wurden. Keiner von ihnen stellte die Aussage - deren Kern der &quot;Erhöhung der Sicherheit&quot; auch stimmte - in Frage. Und so zeigt es sich, dass Sicherheitsmassnahmen und Risikoanalysen nicht in die Hände von Laien gehören. Und im Fall von Atomkraftwerken ebenso nicht in die Hände von Personen, die sich mehr um Geld als um Menschenleben scheren.</description>
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    <author>Marc Ruef - marc.ruef@computec.ch</author>
    <pubDate>Mo, 19 Sep 2011 07:46:00 GMT</pubDate>
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